Foyer-Redesign

Häufig findet man dort die größten Kunstwerke, wo man sie man wenigsten erwartet. Die Geschichte eines dieser Kunstwerke führt von den Nachkriegstrümmern eines Kasseler Hotels, über einen Abstellraum im Keller der Walther-Hecker-Schule, in das Foyer der Elisabeth-Knipping-Schule. Täglich laufen hunderte von Schülern daran vorbei, ohne darauf zu achten, wie der Künstler und Bildhauer Alfred Vocke vor vielen Jahren die typischsten Szenen ihres Berufsalltags in Stein verewigt hat.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 GMTA der Arnold-Bode-Schule rücken nun dieses Kunstwerk des Kasseler Künstlers Alfred Vocke wieder in den Blick der Öffentlichkeit. Im Weltkrieg zerstört und nach vielen Jahren rekonstruiert, würde das ehemalige Portal des Hotels „Casseler Hof“ in der Aula der Elisabeth-Knipping-Schule ausgebaut. Nun haben die beiden beruflichen Schulen ein gemeinsames Projekt gestartet, dessen Ziel es ist, dass Kunstwerk attraktiv Darzustellen und modern zu präsentieren.

Die lernortübergreifende Aufgabe umfasst viele Facetten eines beruflichen Projektes und lassen die Schülerinnen und Schüler die Komplexität von Projekten nach Kundenwunsch erfahren. Die Tatsache, dass es sich hier um eine Arbeit handelt die viele Jahre ausgestellt werden wird, erhöht die Motivation der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrers im Vorbereitungsdienst Florian Bagus weiter. Die entwickelten Vorschläge werden dann an der Elisabeth- Knipping-Schule vorgestellt und der beste Entwurf ermittelt. Dadurch wird eine Verbindung von alter Kunst und moderner Darstellung erreicht und das Kunstwerk in einem neuen Licht erscheinen lassen.