Verabschiedung an einem außergewöhnlichen Ort

Einen außergewöhnlichen Ort hatte Seminarleiter Bernhard Farnung für die Verabschiedung von sieben LiV gewählt. Gemeinsam mit ihren Angehörigen waren die angehenden Berufsschullehrer ins Black Horse Museum im Stadtteil Münsterfeld gekommen, um die Arbeit des Vereins „DAFKS Kontakt Fulda“ kennenzulernen.

Nach dem Bestehen ihrer Prüfungen sollten die angehenden Berufsschullehrer gebührend verabschiedet werden und ihre Zeugnisse überreicht bekommen. Dabei legt Farnung Wert darauf, dass die LiV etwas über die Region lernen: „Ich versuche immer, die Teilnehmer in die Geschichte der Region einzubeziehen.“ Daher hat die Gruppe schon Point Alpha bei Rasdorf besucht und wollte jetzt auch im Black Horse Museum noch etwas dazu lernen. „Wir gehen immer wieder aus dem Studienseminar raus und schauen uns etwas in Fulda an“, so Farnung.

Im Museum angekommen erkundeten die Absolventen gemeinsam mit ihren Angehörigen die Räumlichkeiten. Interessante Einblicke und eine Führung durch das Museum gab es unter Begleitung von Edward Don Day, Vizepräsident des DAFKS Kontakt Fulda. Während die eine Hälfte der Gruppe auf den Spuren der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft durch das Museum war, lauschte die andere Gruppe den interessanten Geschichten des Präsidenten Winfried Jäger. In einem kurzen Film gab Jäger einen Einblick in die Geschichte des Vereins.

Obwohl im Jahre 1992 keine US-Amerikaner mehr in der Barockstadt stationiert waren, wollte der Verein weiter bestehen bleiben und nahm unterschiedliche Kulturen und Sportarten mit in sein Aufgabengebiet. Der „Kontakt Fulda“ habe immer die Aufgabe gehabt, die Soldaten mal aus ihren Kasernen zu holen und ihnen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. „So praktizieren wir seit rund 50 Jahren Integration“, wusste Jäger, der auch auf die umfangreiche Jugendarbeit des Vereins hinwies.